Hausarbeiten sollen dir zeigen, wie wissenschaftliches Arbeiten funktioniert und sind daher ein perfektes Training für deine Bachelor- und Masterarbeit. Aber es sind auch Bewertungen daran geknüpft und daher solltest du von Beginn an versuchen, die Arbeiten gut und effizient zu erledigen. Problematisch wird es für Studenten erst, wenn sie in Zeitdruck geraten, die Arbeit fertigstellen zu müssen. Dann bricht alles über dir zusammen und du kommst mit dem Lernen und Schreiben nicht mehr hinterher. Das kann das ganze Semester verderben.

Vorbereitung ist alles – die Vorarbeit zählt bei der Hausarbeit nachhaltig

Auch wenn es für den Abgabetermin noch viel Zeit gibt, zögert nicht damit zügig mit der Bearbeitung anzufangen. Am Ende des Semesters wird es ziemlich eng mit den Vorlesungen, Klausuren und Hausarbeiten. Ihr wollt euch sicherlich nicht die Tage mit unnötige Arbeit beladen. Das bedeutet nur unendlich Stress.

Denkt daran, dass eine Hausarbeit zu schreiben, besonders mit viel Lesen und recherchieren zu tun hat. Ihr müsst viel Literatur erfassen und könnt nicht alles im Detail lesen. Kümmert euch also darum, rechtzeitig mit Lese- und Zusammnfassungstechniken vertraut zu machen. Auch Denken ist tatsächlich sehr wichtig. Übernehmt nicht alles unkritisch aus den Fachbüchern, sondern denkt darüber nach, wägt ab und analysiert. Was euch plausibel erscheint, könnt ihr übernehmen. Ansonsten heißt es in anderen Quellen nachforschen und zu neuen Ideen gelangen. Das wäre ideal und der Schritt zum wissenschaftlichen Arbeiten wäre fast schon geschafft.

Nach den ersten anfänglichen Gedanken zu Lern- und Arbeitsmethodik, müsst ihr euch nun um das Thema eurer Arbeit kümmern. Die Wahl fällt pragmatisch aus. Das Thema muss zu euch passen, das ist natürlich wichtig. Aber es sollte auch möglich sein Literatur dazu aufzufinden. Die Seitenzahl und der erforderliche Arbeitsaufwand sollten ebenfalls machbar sein. Jedenfalls solltet ihr nicht zu kompliziert denken. Wissenschaftliches Arbeiten bedeutet nicht, dass hochkomplizierte Sätze sich in jedem Absatz aneinanderreihen müssen. Die Fragestellung sollte erforscht werden. Es handelt sich eher um ein Handwerk.

Die Recherche beginnt und legt eine Basis für die Schreibarbeit

Das klassische System der Literaturrecherche umfasst drei Schritte. Am besten verschafft ihr euch zuerst einen Überblick, was schon über euer Thema geschrieben wurde. Achtet darauf auch die neueste Literatur mit einzubinden. Außerdem solltet ihr sorgfältig beobachten, von welchen Autoren mehrere Werke erschienen sind. Diese sogenannten Themenpäpste haben oft besonders richtungsweisende Funktion. Bei Schritt 2 wird die Literatur nun ausgewählt. Welche Aufsätze und Monographien lassen sich verwenden? Welche anderen Medien können hinzugezogen werden? Konzentriert euch auf renommierte Publikationen. Manche Quellen können sich auch als komplett ungeeignet erweisen. Im dritten Schritt denkt ihr über eine Gliederung nach, die ihr als erstes Konstrukt schon einmal parallel zur Recherche erstellen könnt.

Nach der Literaturrecherche könnt ihr euer Thema final eingrenzen, denn ihr habt nun eine Vorstellung davon, was alles auf dem Markt ist. Schwerpunkte zu setzen und ein Thema eingrenzen zu können sind Fähigkeiten, die im späteren Berufsleben ebenfalls erforderlich sind. Also auch hier gibt es wieder gratis Training extra. Euren endgültigen Titel könnt ihr nun nach Abwägen aller Punkte erstellen.

Organisation im Zeitplan erfordert selbst-disziplinäre Maßnahmen

Am besten ist, ihr habt die Hausarbeit so schnell wie möglich beendet. Damit habt ihr einen Arbeitsfaktor für das weitere Semester ausgeschaltet. Ihr solltet prinzipiell ebenso viel für die Recherche einplanen, wie ihr das für das Schreiben veranschlagt habt. Eure Arbeitszeit solltet ihr klug wählen. Nach spätestens 75 Minuten Arbeit sollte eine Pause von 15 Minuten folgen, bei der ihr am besten etwas völlig anderes macht. Höchstens zwei solcher Einheiten am Tag, dann ist es auch genug, denn es muss ja auch für die anderen Fächer noch etwas getan werden. Macht das 5 Tage in der Woche, gebt euch dafür an zwei Tagen von der Hausarbeit frei. Dann kann sich der Geist auch einmal erholen.

Beginn des Schreibens startet mit der Gliederung

Die Gliederung liegt ja bereits seit der Themenrecherche in einer Rohfassung vor. Wenn das Schreiben der Hausarbeit beginnt, muss diese Gliederung immer wieder am Prozess des Schreibens gemessen werden. Euer Text weist am Ende eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schluss auf. Dies sollte bereits in der Gliederung erkennbar sein.

Um diese Teile sinnvoll füllen zu können, muss das gesammelte Material eurer Recherche entsprechend aufbereitet werden. Es geht also um strukturiertes Lesen und gleichzeitiges Notieren der wichtigen Fakten. Ein gängiges Prinzip ist es, den ausgearbeiteten Gliederungspunkten nun die gefundenen Quellen zuzuordnen. Sollte eine Quelle gleich zu mehreren Gliederungspunkten passen, müssen einzelne Verweise erstellt werden. Damit ist sichergestellt, dass zeitgleich auch nur thematisch gebunden gelesen wird und die Notizen zusammenpassen.

Beim Lesen dürft ihr euch nicht verzetteln. Wer zu viel liest, kommt am Ende in eine zeitliche Drucksituation. Die Technik des Querlesens hilft euch dabei, die Essenz eines Textes zu erfassen und danach könnt ihr ihn in seiner Relevanz einordnen. Das erlangte Material sollte dann gleich in Kategorien sortiert werden. Beste Erfahrungen konnten mit Karteikarten gesammelt werden, da sie es erlauben, das Material gleich in Reihenfolge zu bringen, die danach das Schreiben deutlich vereinfacht. Außerdem können sie bei neuen Erkenntnissen leicht in der Reihenfolge neu strukturiert werden.

Werdet nicht nervös! Euer Zeitplan, wenn richtig ausgearbeitet, gibt euch genug Zeit auch noch eine zweite Materialsuche durchzuführen, wenn die erste nicht gereicht hat. Stellt euch ein paar simple Fragen, um zu sehen, ob noch Nacharbeit zu verrichten ist:

  • Reicht meine recherchierte Literatur für die Hausarbeit aus?
  • Gibt es für alle Gliederungspunkte Literatur?
  • Kann ich die Literatur der Gliederung bereits zuordnen?
  • Ist die recherchierte Literatur vielfältig, oder habe ich nur Grundlagenliteratur gefunden?
  • Wie ist das Verhältnis von Online- zu Printliteratur?

Danach entscheidet ihr selbst, ob ihr eure Arbeit mit den vorhandenen Quellen optimal schreiben könnt.

Aus dem Rohtext entsteht das fertige Werk

Ihr verfasst nach der Sichtung einen Rohtext, der noch weit entfernt ist von einer abgeschlossenen Hausarbeit. Ihr erarbeitete euch sozusagen ein Gerüst, das aber weit über eine reine Gliederung hinausgeht. Sobald ihr fertig seid, überarbeitet ihr den Text mehrere Male und fügt weitere Details ein, solange bis ihr mit eurer Fassung zufrieden seid und das Gefühl habt, all euer Wissen und eure in Erfahrung gebrachten Fakten untergebracht zu haben.

Das Korrekturlesen ist dann eine Arbeit, die ihr nicht unbedingt selbst verrichten solltet. Fachfremde Leser sind zu bevorzugen, da ihnen das Thema nicht geläufig ist und besser bemerken können, wenn etwas nicht gut ausformuliert und erklärt ist. Kommilitonen können auf die Rechtschreibung und Grammatik achten. Danach heißt es nur noch, die Formalien einmal überprüfen und die Arbeit ausdrucken und abgeben. Macht keine Fehler bei den Formalien und erkundigt euch genau, welche Regeln an eurer Uni für Hausarbeiten gelten.

Tipp: Wenn ihr eure Hausarbeit online drucken lassen möchtet, dann unterstützen wir euch dabei schnell und effizient. Die Kosten für die Hausarbeit inklusive Bindung sind überschaubar und sogar günstiger als in vielen Copy Shops. Durch unsere ökologische Versandoptionen habt ihr eure Hausarbeit in 95% der Fälle am nächsten Werktag in eurem Briefkasten. 

Schreibe einen Kommentar

close
0
Warenkorb